[lecker] Sommersalat mit Quinoa

Nachdem ich über verschiedene Blogs den leckeren Chia-Samen-Pudding kennengelernt habe, ist jetzt der Inkareis Quinoa an der Reihe. Es war Sonntagabend, viel zu heiß für schweres Essen und im Kühl- bzw. Vorratsschrank gab es ausreichend Gemüse. Das Päckchen Quinoa hatte ich schon vor einiger Zeit gekauft und war mir aber unsicher, mit was ich die lustigen kleinen und runden Körner kombinieren sollte.

Quinoa Salat 3

Daten und Fakten zu Quinoa

  • Weitere Namen für Quinoa: Inkareis bzw. -korn, Reismelde, Reispinat, Andenhirse, Perureis
  • Gehört zu der Familie der Fuchsschwanzgewächsen und ist somit mit Spinat und Rüben verwandt.
  • Ist kein Getreide, sondern gehört zu Gräser.
  • Wird neben Amarant als weiteres glutenfreies Pseudogetreide aufgelistet
  • Es gibt 250 Quinoa-Arten: optisch eingeteilt in rot, weiß und schwarz.
  • Wird verkauft als: ganze Körner, Flackes, gepufft, als Mehl oder schon in fertige Produkte, wie Kekse, Kuchen, Brot oder andere Backwaren verarbeitet.
  • Enthält alle essentiellen Aminosäuren, wie z. B. Lysin (kommt sonst fast nur in Fleisch und Fisch vor), jedoch kein Vitamin A und C.
  • Sehr reich an Eiweiß
  • Eignet sich sogar zur Herstellung von glutenfreiem Bier.
  • Sehr beliebt bei Veganern, Vegetariern und interessant für Allergiker.
  • Stammt aus Südamerika und gilt bereits seit 6 000 Jahren dort als Hauptnahrungsmittel.
  • Da Mais über 4 000 Meter nicht mehr angebaut werden kann, ist Quinoa und Amarant perfekt für  die hochgelegenen Anden.
  • Während der spanischen Eroberungszüge war Quinoa und Amarant verboten, da sie als „unchristliches“ Nahrungsmittel eingestuft wurden. Dies dürfte mit ein Hauptgrund sein, warum beides bisher weitgehend unbekannt ist und sich erst langsam auch bei uns etabliert.
  • Hauptanbauländer sind Peru, Bolivien und Ecuador.
  • Im ungeschälten Zustand sind Quinoa-Samen ungenießbar. Außerdem wird empfohlen die Samenkörner sehr gut zu waschen, weil sich auf dem Samen noch Restsaponine befinden könnten. Saponine findet man auf/in vielen Pflanzen (Spinat, Erbsen, Tomaten, Kartoffeln etc.) und dienen als natürlicher Schutz vor Pilzen und anderen Schädlingen… jedoch verträgt das unser Körper nicht so gut. Deshalb: sehr gut waschen.
  • Auf zahlreichen Gesundheitsseiten konnte ich lesen, dass Quinoa scheinbar bei Migränepatienten positive bzw. schmerzlindernde Wirkung haben soll.
  • Daneben wird auch aufgeführt, dass es die Stimmung heben und gegen Depressionen helfen soll. Natürlich müsste man dazu sehr große Mengen zu sich nehmen, aber die Aminosäure Tryptophan ist grundsätzlich beteiligt, dass der Körper das Glückshormon Serotonin produzieren kann.
Quinoa Salat 1

Mein Salat ist im Grunde nichts besonderes: Tomaten, Mais, grüner Spargel (heute mal aus dem Glas, der „Frische“ sah nicht mehr so frisch aus beim Einkaufen. Man merkt schon, dass die Spargelzeit langsam vorbei ist.), Mozzarella, Möhrchen (aus der Dose) und eine Handvoll Chinoa. Alles auf gewünschte Größe schnippeln, würzen und fertig.

Zubereitung von Quinoa

  1. Als Erstes natürlich sehr gut mit heißem Wasser waschen.
  2. In der doppelten Menge Wasser ca. 20 Minuten kochen.

Guten Appetit!

Quinoa Salat

Recherche-Quellen: Wikipedia, www.superfood-gesund.de, www.zentrum-der-gesundheit.de

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4 Responses to “[lecker] Sommersalat mit Quinoa”

  1. Das sieht ja wirklich lecker aus und klingt toll! So wie ich das hier lese, ist Quinoa ja ein kleines Wundermittel. Ich stand im Laden schon oft vor einer Packung, wusste aber wie du nie so recht, was ich damit anfangen soll. Den Salat werd ich demnächst aber sicher mal ausprobieren.

  2. Bis jetzt hab ich es nur einmal bereist zubereitet probiert. Da war es nicht so mein Fall, aber bei all den gesunden Eigenschaften, sollte man vermutlich doch noch man selber ran 🙂 klingt gelesen jedenfalls lecker.
    Liebe Grüße Ela

  3. Hmmm…. in der Hinsicht bin ich ein Bauer. Dinge die ich nicht kenne, ess ich ungern. Vor allem, weil ich mehr Dinge nicht mag, als solche die ich ess.
    Was ist das für eine Konsistenz? Glipschig? Wie Kuskus? Wie aufgeweichtes Müsli?
    Sieht aber schön aus.
    LG Sunny

    • Joella · Antworten

      Von der Konsistenz geht es in Richtung Ebly-in-klein… Also, wie so aufgeweichtes Getreide. Bisschen bissfester wie Kuskus. Rein und pur find ich es zu fad aber in nem Salat war es klasse.

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