Mein Plan für den Frühling

Kennst du das, wenn du voller Tatendrang bist, weil endlich der graue, kalte, matschige Winter vorbei ist? Frühjahrsmüdigkeit ist bei mir weniger das Problem, mich zieht das triste Herbst-Winter-Wetter runter und jetzt, wo die Blümchen sprießen, die Vögel wie irre zwitschern, erwachte ich sprichwörtlich aus dem Winterschlaf – Hier: Mein Plan für den Frühling.

Tanzen: Seit über einem Jahr habe ich ja wieder mit dem Tanzen angefangen (Jazz, Modern, Gogo – geht so in die Burlesque-Richtung mit Choreos auf hohen Schuhen und auch ganz normale Fitness- und Pilates-Kursen). Ich habe mir fest vorgenommen, dass ich es weiterhin schaffe drei Mal die Woche – egal wie fies und stressig die Arbeit war – noch abends ins Studio zu fahren. Tanzen ist einfach Balsam für die Seele und tut mir gut. Mit Gerätetraining kann ich wenig anfangen, konnte ich damals schon nicht zu meiner aktiven Eiskunstlauf-Leistungssportzeit… da bin ich eher ein Rudeltier und mit den ganzen Mädel macht es einfach super viel Spaß sich in der Musik fallenzulassen.

Mein Blog Joellas Day: Vor drei Jahren, als ich mit dem Blog gestartet bin habe ich teilweise täglich gebloggt. Das schaffe ich zeitlich einfach nicht mehr UND ich habe gar nicht mehr so viele Themen… es fühlt sich an, als hätte ich mein Pulver verschossen. Natürlich macht mir das Schreiben Spaß, jedoch denke ich mir immer wieder „Das interessiert doch niemanden, welches Parfüm gerade mein Favorit ist oder welche neuen Nagellacke sich in meiner Sammlung tummeln!“. Naja, auf jeden Fall habe ich mir vorgenommen regelmäßiger wieder zu schreiben… vielleicht einfach auch nur Gedanken. Mal sehen, das weiß ich noch nicht. Auch mit den Food-Beiträgen hat es sich ganz schön reduziert. Wenn ich abends koche und es dann darum ginge das essen zu fotografieren… vergeht mir bei Dunkelheit einfach die Lust… das Licht ist mies und  die Fotos sehen grausam aus. Das sollte sich jetzt aber wieder ändern, wenn es länger hell ist.

Kochen: Ich habe mir fest vorgenommen weiter gesund zu kochen. Keine fiesen und bösen Sachen. Bisher habe ich das nicht dauerhaft durchgehalten… leider. Irgendwann gab es dann doch wieder die deftigen Kalorienbomben, die wir so lieben.

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Wertvolle Zeit: Vor einigen Jahren habe ich begonnen wertvolle Zeit zu sammeln und gezielt zu verbringen. Bei mir bedeutet es, dass ich nicht tagelang im Urlaub nur umhergammel, die Stunden zockend am PC verfliegen, sondern, dass wir etwas unternehmen, an was ich mich noch länger erinnere. Einen schönen Ausflug hier… ein Konzertausflug dort, auch wenn ich erst einmal lieber auf der Couch geblieben wäre. Im vergangene Sommer habe ich das schon ganz gut hinbekommen, aber da ist sicherlich eine Steigerung möglich.

Nein sagen können und dürfen: Meiner Meinung nach sagen wir viel zu selten „Nein“. Warum? Haben wir ein schlechtes Gewissen? Glauben wir wir wären dann schlecht erzogen? Warum sehen wir es nicht als Stärke an, sich mit beiden Beinen hinzustellen und einfach mal mit Überzeugung „Nein“ zu sagen. Ich bin ein Mensch, den man – solang man nett zu mir ist – sehr leicht ausnutzen kann… das weiß ich. Im vergangenen Arbeitsjahr merkte ich jedoch, dass ich langsam aber sicher an meine Kraft-Grenzen kam und ich mein Umfeld bekam dann doch hin und wieder ein „Nein, tut mir leid… aber ich kann das nicht machen.“ zu hören. Für diesen Frühling nehme ich mir vor, dies beizubehalten. Jeder von uns gibt irgendwie auf sich selber zu wenig Acht.

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Was hast du dir für diesen Frühling vorgenommen?

 

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