Meine 2. Saftkur von Kale&Me – Wiederholungstäterin

Ich habe im vergangenen Juni bereits einmal eine 5-Tages-Saft-Kur von Kale&Me gemacht. Nach den Weihnachts- und Neujahrsfeiertagen habe ich meinen Körper erneut durch eine Detox-Woche gejagt und war schon gespannt, ob ich die Saftwoche genaus so gut vertrage, wie beim ersten Mal. 

Vor Weihnachten lag ich in diesem Jahr wieder grippetechnisch total flach und am Ende ging es dann nur noch mit Antibiotikum und Kortison. Dann das ungesunde Essen vor, während und nach Weihnachten, da habe ich beschlossen, dass ich passen zum Jahresbeginn einen Reset mache und mir eine 5-Tages-Saft-Kur von Kale&Me bestellt. Beim Stöbern im Shop entdeckte ich einen neuen Saft im Sortiment „7 – Billy Basil“ (Sanddorn, Orange, Zitrone, Basilikum) und orderte mir gleich 5 Stück. Hier die Standard-Säfte, die in einer Kur enthalten sind:

  1. #PAMELA PINE: Apfel, Ananas, Gurke, Zitrone Minze
    Schön sauer, mag ich.
  2. #CATIE CARROT: Apfel, Karotte, Zitrone
    Schmeckt nicht zu karottig, find ich gut.
  3. #AL AVOCA: Ananas, Spinat, Avocado, Zitrone
    schmeckt… grün 😀 macht satt – bei meiner ersten Saftkur fand ich ihn ganz gut. Dieses Mal musste ich mich echt überwinden. Schon sehr grün.
  4. #ROSY ROOTS: Apfel, Karotte, Rote Beete, Zitrone, Ingwer
    fruchtig, mit ner Note Rote Beete und der Ingwerschärfe… mochte ich bei meiner ersten Kur sehr, jetzt hatte ich echt Probleme mit dem Rote Beete Geschmack… kann nicht sagen warum.
  5. #KALVIN KALE: Apfel, Gurke, Staudensellerie, Zitrone, Grünkohl, Spinat
    einer meiner Lieblinge. Schmeckt wie flüssiger Salat… wie ein lecker Dressing, dass man nach dem Salat noch mit dem Brot dippt.
  6. #AMY ALMOND: Wasser, Mandel, Dattel, Himalaya Salz
    Diesen Saft mochte ich beim ersten Mal gar nicht, aber dieses Mal fand ich ihn sehr angenehm.  Sehr schräg, wie sehr sich mein Geschmackssinn geändert hat.

Hier mein Tagebuch zur 5-Tages-Saft-Kur von Kale&Me – Wiederholungstäterin

Tag 1 – Mittwoch

Eigentlich wollte ich am Sonntag mit der Saftkur beginnen, jedoch konnten die Säfte aufgrund des Feiertags am Freitag nicht geliefert werden. Somit hat sich mein Start auf Mittwoch verlegt.

Meinen zweiten Versuch kann ich sehr gut mit dem im letzten Jahr vergleichen: Kein Kopfweh, kein Bauchweh oder starker Hunger, auch mein Kreislauf blieb damals stabil. Auch im zweiten Versuch war alles im grünen Bereich. Tagsüber hatte ich neben Mineralwasser auch noch eine 1-Liter-Teekanne (mit mildem Tee, ohne Zucker) in der Arbeit dabei. Abends kam das kleine Hungergefühl, jedoch half eine große Tasse Brühe.

Den Zusatzsaft Nr. 7 habe ich heute nicht verwendet, also nur 6 Säfte über den Tag verteilt.

Tag 2 – Donnerstag

Ich werde jetzt jeden Tag einen Saft mit Nr. 7 ersetzen; damit habe ich am Ende sogar noch einen weiteren Detox-Tag übrig. Je nachdem wie es mir geht, werde ich den Montag mit Tag 6 auch noch mitnehmen. Aber da muss ich erst kucken, wie es mir geht.

Heute war ein langer Arbeitstag. Wir hatten in der Schule einen Server-Totalausfall, was für einen Lehrer, der hauptsächlich am PC unterrichtet eher suboptimal ist. Bei der ganzen Organisiererei, was und wie wir das jetzt machen, hab ich total meinen Mittagssaft um 12:30 vergessen. Um 14 Uhr bemerkte ich dann, wie langsam mein Kreislauf motzig wurde. Mehr als 3 Stunden Pause sollte man wirklich nicht zwischen den Säften lassen – das hab ich daraus gelernt. Nach dem verspäteten Fläschchen war aber wieder alles wieder gut.

Anschließend bin ich sogar für zwei Stunden – wenn auch softe Stunden – ins Tanztraining gegangen. Lief gut: Immer noch kein Kopfweh, keine Hunger-Aggressionen oder sonstige Essens-Wahnvorstellungen.

Tag 3 – Freitag

Kurzer Arbeitstag. Heute Mittag bin ich wieder in meine geliebte Pilates-Stunde gegangen. Sie ist einfach perfekt für den Einstieg ins Wochenende und verscheucht den ganzen Stress-Mist, den man sonst so in die freien Tage schleppt, außerdem merkt es sofort mein Rücken, wenn ich diesen Kurs auslasse; Verspannungen und Schmerzen wären im Anmarsch. Kraft habe ich zwar nicht, wie sonst, aber das war ja am 3. Kurtag zu erwarten.

Normalerweise gehen wir Freitag Abend immer zum Essen. Das lassen wir heute ausfallen, weil es schon etwas schräg und sadomaso wäre, wenn ich im Restaurant nur einen ungezuckerten Kräutertee schlürfe (oder sogar einen Saft) und mein Eheschatz sich mir gegenüber eine Pizza reinpfeift. Also gibt es heute für ihn Essen zu hause. Kochen ist kein Problem, gemeinsames Essen auch nicht (solange ich da auch einen Saft in den Händen halte), nur das Würzen oder wann Nudeln fertig sind ist schwierig, weil ich ja nicht kosten kann… somit ist das Gericht auch für meinen Mann etwas experimentell.

Abends hatte ich wirklich einen Durchhänger. Mir fehlt das Freitags-Essengehen. Die Fläschchen sind halt einfach langweiliger… machen nicht so viel Spaß. Naja, immerhin Halbzeit.

Tag 4 – Samstag

Ein Wochenende mit null Essen ist echt schwer, da mein Mann und ich da normalerweise immer auswärts Schlemmen gehen. Ich fühlte mich besser als am Tag zuvor und auch mein Nervenkostüm war wieder stabiler. Der dritte Tag scheint wirklich der härteste zu sein. Mittags waren wir im Vapiano, wo mein Mann einen leckeren Salat gegessen hat und für mich gab es einen großen Pott Tee (ungezuckert). Eheschatz hatte Sorge, was er mir damit antut, aber ich muss sagen, dass es gar nicht so schlimm war. Solange ich einen Saft oder eine Tasse Tee vor mir hatte, konnten andere ohne Probleme in meiner Gegenwart essen. Da ich wusste, dass es nur noch zwei Tage waren und auch kein Hungergefühl aufkam, machte es mir nichts aus. Ich versuche halt andauernd etwas zu trinken und damit meinen Magen zu beschäftigen.

Es sind auch bisher keine Kreislaufbeschwerden, Kopfweh oder sonstige Symptome aufgetaucht.

Tag 5 – Sonntag

Gemütlichkeits-Couch-Sonntag. Training fiel  aus, wobei ich sagen muss, dass ich schon meinen Kreislauf merkte. Somit ist es vielleicht gar nicht so schlecht, wenn ich es ruhig angegangen bin. Es war auch der erste Tag, an dem ich echt Hunger hatte und mich massiv mit Brühe über Wasser halten musste. Nur Saft, Wasser und Tee haben einfach nicht gereicht.

Zusatztag 6 – Montag

Mein letzter Tag war echt ok. Wahrscheinlich vor allem, weil ich in der Arbeit und dadurch schön abgelenkt war. Am Wochenende hatte ich einfach zu viel Zeit zum Nachdenken. Tagsüber habe ich bis Saft 4 ganz normal getrunken und am Abend gab es das erste leichte Essen. Fisch mit gebratenem Gemüse und ein bisschen Reis und davon wirklich eine sehr kleine Portion, da mein Magen natürlich normale Mengen nicht gewohnt war. Im letzten Jahr hat es ein paar Tage gedauert, bis mein Magen sich wieder mit normalem, leichten Essen arrangiert hatte, aber ich denke, dass ist normal. Dieses Mal gab es aber keine Probleme mit meinem ersten Essen, was wohl auch daran lag, dass es keine Milchprodukte gab – da tut sich mein Körper immer schwer. Nach dieser Detox-Woche bin ich wieder mit Weight-Watchers eingestiegen, wobei ich jetzt nicht mehr im Abnehm-, sondern im Gewichts-Haltemodus bin.

Wen es interessiert: Während der Saftkur hat meine Waage am Ende 2,5 Kilo weniger angezeigt, wobei es mir eine Gewichtsabnahme nicht wichtig war. Ein nette Nebeneffekt und so sind meine Plus-Kilos meiner Krankenzeit und Weihnachten auch schon fast wieder weg.

Zusatz: Während der sechs Tage habe ich noch Vitamin C + Zink und vor dem Training Magnesium genommen. Aktuell husten und schnupfen die Klassen wieder sehr und da hilft mir immer das Vitamin C + Zink etwas, nicht gleich jede Erkältung mitzunehmen (hoffe ich).

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3 Responses to “Meine 2. Saftkur von Kale&Me – Wiederholungstäterin”

  1. Was mich persönlich jetzt noch brennend interessieren würde – hast du von der Saftkur tatsächlich einen positiven Effekt gemerkt? Also ging es dir danach in irgend einer Form besser? 😊 Würdest du es weiterempfehlen?

    Liebe Grüße
    Stephi von http://stephisstories.de

    • Joella · Antworten

      Also ich fand schon, dass es mir besser ging danach. Als sich meine Verdauung wieder an Essen gewöhnt hatte (das hat schon so ne Woche gedauert), habe ich wieder alles vertragen und ich fühle mich auch fitter, meine Haut ist besser und ich fühle mich gut.

  2. Emma · Antworten

    Danke für den interessanten und ausführlichen Bereicht! Ich plane auch gerade eine Saftkur und überlege nur noch, ob es 3 oder 5 Tage dauern soll…
    Ich denke, 3 Tage sind realistischer bei mir:-)Vitamin C, Zink und Magnesium habe ich mir schon mal besorgt, jetzt fehlt nur noch der Saft. Da schaue ich mir gleich mal die Sachen von Kale & Me an.
    Liebe Grüße
    Emma

    http://solubia-vital.de/

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