Statusbericht – Wie es mir nach meiner ICL-Augen-Operation geht

Es sind jetzt drei Wochen her, dass ich die künstlichen Linsen in beide Augen implantiert bekommen habe. ICL bedeutet „implantierbare Kontaktlinsen“ bei denen zwischen Iris und körpereigenen Linse die künstliche gesetzt wird.

Bei dieser OP, die an zwei einzelnen Tagen stattfand (für jedes Auge ein Tag – an darauffolgenden Tagen), wird seitlich ein kleiner Schnitt gemacht und die ICL eingerollt eingeführt. Diese entfalltet sich dann und wird an der korrekten Stelle positioniert. Bereits am nächsten Tag durfte ich den Verband abnehmen und hatte meine neugewonnene volle Sehkraft.

Drei Wochen sind jetzt vergangen und mittlerweile merke ich nichts mehr. Anfangs spürte ich noch ein kleines Kratzen und die Augen waren noch sehr lichtempfindlich. Dabei sieht der Patient an Lichtquellen noch so Lichtringe. Aktuell tauchen diese nur noch in der Nacht beim Autofahren auf, wenn mich der Gegenverkehr blendet. Es hält sich aber soweit in erträglichen Grenzen und wird sich mit der Zeit verringern bzw. ganz verschwinden.

Fast zwei Wochen nach der OP habe ich dann wieder angefangen mich leicht zu schminken. Ich muss natürlich noch vorsichtig sein, da die Augen keinen Druck und keine Reibung abbekommen dürfen, aber das klappt auch sehr gut bisher. Beim Abschminken verwende ich zur Zeit Abschmink-Tücher, mit denen ich sanft das Make-up entfernen kann. Nachts trage ich eine Schlafmaske, die wie ein Schalen-BH geformt ist, um zu verhindern, dass ich mir unbewusst die Augen reibe… im Schlaf merkt man ja so etwas nicht.

Eine Woche nach der OP hatte ich meinen ersten Check, bei dem schon alles sehr gut ausgesehen hat. Mein nächster Kontroll-Termin ist in zwei Wochen, aber so wie es sich anfühlt, passt alles.

Rückblickend bin ich sooo froh, dass ich es gemacht habe und würde es auch sofort wieder machen lassen.

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