Warum ich von der Smartwatch wieder zur mechanischen Uhr wechsle

Ich steh ja total auf Technik-Schnickschnack und da war es klar, dass ich mir auch eine Smartwatch mit all den tollen Funktionen besorgte.

Im Frühjahr 2015 stieg ich mit dem Tracker UP von Jawbone ein, um zu testen, ob ich so ein Gerät überhaupt nutzen würde. Das kleine Kunststoffteilchen konnte meine Schritte zählen und wenn ich es auch in der Nacht trug, meinen Schlaf überwachen, was mir aber nicht wichtig war. In der Nacht will keine Technik in meiner Nähe haben.

Diese Klammer befestigte ich immer an meinem Gürtel und weiß Gott wie… verlor sie immer wieder. Ich hab mir den UP zwei Mal nachgekauft, dann war es mir zu doof. Ich macht mich auf die Suche nach einem Armband mit den Funktionen als Sporttracker, es sollte Nachrichten melden und die Uhrzeit anzeigen, weil eine Uhr und ein Band wollte ich nicht. Die Preise waren echt knackig und sie kosteten nicht mehr viel weniger, als eine Smartwatch.

Mein Mann schenkte mir dann die Apple Watch 1. Generation im November 2015. Ich war begeistert. Die Synchronisation mit meinen anderen Apple Geräten war super, die Funktionen umfangreich und auch optisch fand ich sie schön. Jetzt fast zwei Jahre später gibt es leider etwas, was meinen Spaß daran reduziert: die immer weiter sinkende Akkuleistung. Anfangs kam ich mit der Uhr mit Sporteln über einen Tag und musste nur über Nacht laden, mittlerweile muss ich am Nachmittag Smartwatch laden, damit der Akku abends noch zwei Stunden tracken beim Sporteln schafft und nicht schlapp macht. Das ist ziemlich nervig.

Wenn ich alle Funktionen die ich so liebe (Erinnerungen, Sporttracking, Wecker, Termine, Whatsapp-Nachrichten etc.) ausschalten, schafft die Uhr zwar den Tag, aber wozu habe ich eine Apple Watch, wenn sie es nicht packt. Mein Mann hat die Uhr der 2. Generation und da merkt man schon die Entwicklung, die Akkuleistung ist schon wesentlich besser, aber könnte noch besser sein.

Bevor meine Uhr jetzt ganz die Grätsche macht – besser wird sie ja nicht, habe ich mich entschlossen sie zu verkaufen. Am Dienstag wird ja die Neue vorgestellt, mal abwarten was diese kann. Wenn es mich nicht anspricht und überzeugt, werde ich eine kleine Smartwatch-Pause einlegen – meine Uhrensammlung freut sich schon. War eh schade, dass sie kaum getragen wurden. Für mein Gefühl werde ich die Entwicklung im Bereich der Devices abwarten… da muss noch mehr kommen, viel mehr.

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One Response to “Warum ich von der Smartwatch wieder zur mechanischen Uhr wechsle”

  1. Hallöchen,

    ich trage seit Anfang des Jahres die neue Apple Watch und ich bin wirklich sehr angetan. Aber wer weiß wie das in einigen Jahren sein wird ;-). Sehr gelohnt hat sie sich für mich beim schwimmen. Denn ich finde es praktisch, dass ich die Apple Watch dabei tragen kann und mir alles aufgezeichnet wird. Auf der Arbeit kann ich auch nicht ständig aufs handy schauen, da ist ein kurzer Blick auf die Uhr auch ganz praktisch. Nur über Nacht, mag ich das Teil nicht tragen ;-).
    Kann sehr gut verstehen, warum du nach einiger Zeit genervt warst. Wenn der Akku nicht mal mehr einen Tag hält, ist es richtig Mist.

    Liebe Grüße,
    Vanessa

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